Das Fertigen meiner Schmuckstücke ist sehr anstrengend für mich. Es vergeht kein Arbeitstag in meinem Atelier, den ich nicht damit beschließe, furchtbar müde und geschafft zu sein. Manchmal blinzele ich bis zur Mittagspause nur ein einziges Mal, da die Konzentration auf die Arbeit dies erfordert.

Die Mittagspause verbringe ich dann oft schlafend am Werkbrett. Ich lege meinen Kopf mit der Stirn auf den Feilnagel und schnaufe ins Fell. Bei diesen Nickerchen kommen mir eigentlich keine Einfälle für neue Stücke.

Oft fragen mich die Menschen nach meiner Inspiration. Oft sind sie dabei betrunken und schielen. Oft fällt mir dann nichts ein. Ich meine: es ist schon schwer genug, Schmuck ohne Inspiration herzustellen.